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AKTUELLES

Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl 2021

Zur Wahl des neuen Deutschen Bundestags stellte die BAG Künstlerische Therapien zur Verfolgung der gemeinsamen Ziele von   

  • Berufsverband für Anthroposophische Kunsttherapie e.V. (BVAKT)
  • Berufsverband Heileurythmie e.V. (BVHE)
  • Berufsverband der Tanztherapeutinnen Deutschlands e.V. (BTD)
  • Deutscher Arbeitskreis für Gestaltungstherapie/Klinische Kunsttherapie e.V. (DAGTP)
  • Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie e.V. (DFKGT)
  • Deutsche Gesellschaft für Künstlerische Therapieformen e.V. (DGKT)
  • Deutsche Gesellschaft für Theatertherapie e.V. (DGfT)
  • Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft e.V. (DMtG)
  • Gesellschaft für Orff-Musiktherapie e.V. (GfOMT)

an die Politiker von Bündnis 90/Die Grünen, SPD, CDU/ CSU, FDP und DIE LINKE folgende Fragen:

  1. Zur Behandlung depressiver Störungen bei Kindern und Jugendlichen übersteigt der Bedarf die Kapazitäten aller Versorgungsbereiche. Wie kann Ihre Partei die Aufnahme der Künstlerischen Therapien in die ambulante Versorgung unterstützen?

  2. Wie beurteilen Sie die Notwendigkeit sektorenübergreifender Versorgung mit Künstlerischen Therapien bei schweren chronischen oder lebensbegleitenden Erkrankungen wie z.B. in der Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms  oder in der Pädiatrischen Onkologie und Hämatologie? 

  3. Welche Möglichkeiten zur Vernetzung der akutmedizinischen und rehabilitativen Versorgung für Patient*innen mit Künstlerischen Therapien in der ambulanten Versorgung empfehlen Sie, wenn dadurch vermehrtes Auftreten von Krankenhausfällen reduziert werden kann?

  4. Wie unterstützten Sie den im „Fact sheet“ der WHO 2019 zur Evidenz der Künste belegten wichtigen Beitrag Künstlerischer Therapien zur Prävention und Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sowie zur Förderung psychischer und physischer Gesundheit?

  5. Arbeitet Ihre Partei an Antworten auf die im EUROPA-Report der WHO 2019 gestellten Fragen zur evidenten Rolle der Künstlerischen Therapien und deren Implementierung in eine ressourcen- und kulturorientierte Gesundheitsversorgung gesetzlicher Krankenversicherungen von Menschen aller Lebensalter?

  6. Welche Fördermöglichkeiten zur Evaluation der Wirtschaftlichkeit Künstlerischer Therapien in der ambulanten Versorgung würden Sie einsetzen?

  7. Welche Möglichkeiten zur gesetzlichen Regulierung der Tätigkeiten Künstlerischer Therapeut*innen als neuer Gesundheitsberuf halten Sie für durchführbar?

  8. Wollen Sie die Teilhabe an Kunst und Kultur als Schlüssel zu Selbstbewusstsein, Persönlichkeitsentwicklung und Integration fördern, sodass diese, wie z.B. in Großbritannien, für Patienten, die von Einsamkeit bedroht sind, ärztlich verordnet werden kann?

Der Versand der Antworten erfolgt möglichst innerhalb von vier Wochen nach Eingang. Alle Antworten werden in einer Zusammenfassung auf der Seite der BAG KT und ihrer Mitgliedsverbände veröffentlicht.